Im Interview: Caroline & Daniel – Geschäftsführer*in der Hypoport hub SE

Mit dem Purpose „Wir schaffen Leichtigkeit im Business“ wird der Auftrag der Hypoport hub SE schnell klar – die Hypoport hub hebt Synergien und unterstützt damit das Wachstum des gesamten Hypoport-Netzwerks. Caroline und Daniel, Geschäftsführer*in der Hypoport hub SE, erzählen in diesem Interview unter anderem von der Ausgründung der noch recht jungen Gesellschaft, der Rolle der hub im gesamten Hypoport-Netzwerk und wie sie ganz persönlich mit Kritik umgehen.

 

Caroline und Daniel, ihr seid seit dem 1.9.2020 Geschäftsführer*in der Hypoport hub SE. Sie ist das jüngste Unternehmen des Hypoport-Netzwerks – wie kam es zur Ausgründung der Gesellschaft?

Caroline: Dafür muss ich historisch und inhaltlich etwas ausholen. Im Hypoport-Netzwerk streben alle Organisationen nach einem starken Purpose, der die Business Ausrichtung transparent macht und die Mitarbeitenden intrinsisch motiviert. Die Corporate Functions, also die Kerngeschäftsprozesse wie z.B. HR, IT, Workplace, Finance, Marketing oder Legal waren bislang in der Hypoport SE, unserer Holding, verankert. Die Holding setzt ihren Fokus als Muttergesellschaft auf das Wachstum und die Entwicklung des Hypoport-Netzwerks sowie des Kapitalmarkts. Dieser Fokus ist natürlich nicht identisch mit dem Purpose der Corporate Functions. So war die Ausgründung der Hypoport hub SE nicht nur die logische Konsequenz, sondern ist vor allem eine riesige Chance, die zentrale Wirksamkeit und Positionierung der Corporate Functions im gesamten Netzwerk mit eigenem Purpose, eigener Strategie und eigenem Identitätsgefühl noch mehr Ausdruck zu geben.

 

Der Name „hub“ bedeutet Knoten- oder Verbindungspunkt, wie kam es zu diesem Naming?

Caroline: Die große Stärke der Corporate Functions liegt primär darin, mit allen Hypoport Unternehmen über die Bereitstellung und Weiterentwicklung unserer Business Services & Consulting Leistungen in engem, partnerschaftlichem Austausch zu stehen – daher auch der Name Hypoport hub SE. Das ist unser Vorteil: Wir sind ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung des gesamten Netzwerks, kennen die internen Prozesse, Trends und die Bedürfnisse unserer Nutzer*innen. Hier kommt immer wieder alles rund um Corporate Functions zusammen.

 

Welche Rolle spielt die Hypoport hub im großen Hypoport-Netzwerk?

Daniel: Die Hypoport hub nimmt eine absolut zentrale Rolle im Hypoport – Netzwerk ein. Unser Business-Ziel ist es, gemeinsam mit den anderen Hypoport – Unternehmen Synergien in den Corporate Functions zu entdecken und zu heben. Das ist nicht nur eine spannende Aufgabe, wir tragen damit auch eine große Verantwortung für das Hypoport-Netzwerk. Der Mehrwert der hub entsteht durch effiziente Skalierung der Corporate Functions und die stärkere Automatisierung und Digitalisierung unserer Geschäftsprozesse.

Wir haben keine externe Distanz, sondern wissen aus der Vergangenheit, wie sich das Hypoport-Netzwerk entwickelt hat. Unsere partnerschaftliche Verbindung zu den Hypoport-Unternehmen entsteht durch echte Zusammenarbeit.
 

Die Hypoport hub SE ist als Gesellschaft noch recht jung. Auf welche Projekte oder Innovationen der Hypoport hub seid ihr jetzt schon besonders stolz?

Daniel: Mir fällt hier sofort unsere aktuelle interne „User Experience Kampagne“ ein. Denn mit ihr schaffen wir einen strukturierten und nachhaltigen Produktkatalog, der sich an den Bedürfnissen unserer Nutzer*innen orientiert. Für uns ist das unabdingbar und ein toller Entwicklungsschritt für unsere gesamte Organisation.

Caroline: Ich bin stolz, dass sich die Hypoport hub bereits als neues Hypoport-Unternehmen etabliert hat. Wir sprechen schon selbstverständlich von den Leistungen der hub und definieren gemeinsam immer konkreter, wofür wir als Unternehmen stehen. Uns ist es wichtig, ein gesundes Gleichgewicht zwischen den Initiativen im Rahmen unserer Ausgründung und konkreten Projekten für die Hypoport-Unternehmen zu halten. Ich bin stolz auf unsere Kolleg*innen und unser Leadership Team, die diesen Change in den letzten Monaten begleitet haben – das zeigt, was für ein tolles Team wir sind.

 

Was sind eure Ziele in der Hypoport hub?

Caroline: Wir richten die Hypoport hub darauf aus, Synergien im Hypoport-Netzwerk effizient zu heben und verfolgen dabei auch unseren Purpose „Wir schaffen Leichtigkeit im Business“. So verbinden wir unser Business-Ziel mit unserem Purpose. Wir sind weiterhin auf der Reise, die Hypoport hub im Innen und Außen strategisch aufzubauen. Wir sind noch nicht am Ziel, aber wann ist man das schon.

 

Getreu unserem Mindset We empower. You create.: Wie lauten eure Führungsgrundsätze und wie empowert ihr eure Kolleg*innen?

Daniel:

Mein Grundsatz lautet: Vertrauen und Zutrauen.

Für mich ist Eigenverantwortung ein essenzieller Aspekt, woraus natürlich auch viel Freiheit resultiert. Ich möchte den Raum geben, dass jede*r Kolleg*in sein*ihr Bestes geben kann. Auch wenn es platt klingt: Ich will mit Menschen zusammenarbeiten, die besser sind als ich. Man muss nicht in allem gut sein, aber man muss Kolleg*innen haben, die besser sind als man selbst.

 

Caroline:

Dank unserer holakratischen Organisationsform geht es bei uns stetig um Empowerment, sodass alle innerhalb ihrer Rollen bestmögliche Wirksamkeit entfalten können. Alles, was es dazu braucht, um selbstverantwortlich und inspiriert voranzugehen, unterstützen wir aus Überzeugung.

Auch wenn Daniel und ich die Geschäftsführung der Hypoport hub vertreten, legen wir auf hierarchische Strukturen wenig Wert. Wir sind sehr authentisch und nahbar und leben eine offene Feedbackkultur.

 

Als Netzwerk wachsen wir stetig und sind deshalb natürlich auch auf der Suche nach neuen Kolleg*innen. Welches Mindset sucht ihr und was ist euch wichtig, wenn es um neue Talente geht?

Daniel: Wir suchen Talente, die Verantwortung übernehmen wollen, lösungsorientiert denken und neugierig sind. In unserer Organisation ist es unabdinglich ein aufgeschlossener Teamplayer zu sein. Wir alle tragen viel Leidenschaft in uns und haben Spaß an dem, was wir hier tun.

Caroline: Yes, da stimme ich voll zu! Zusätzlich haben wir eine hohe Dynamik in unserem Netzwerk. Netzwerkübergreifend betrachtet sind wir kein starrer Konzern, der schwerfällig ist.

Wir sind ein gesund wachsendes Unternehmen, entwickeln uns auch schnell weiter und reagieren flexibel auf Herausforderungen der Businesswelt in den Bereichen FinTech, PropTech und InsurTech. Wir verbinden die Sicherheit eines Konzerns mit viel Dynamik und Freiheit – bei uns kann man was bewegen und wir suchen Talente, die gemeinsam mit uns visionär, eigenverantwortlich und mutig in die Zukunft gehen wollen.

 

Ihr zwei beschreibt euch als sehr nahbar und authentisch. Darf man als Geschäftsführer*in auch mal Schwäche zeigen und wie geht ihr mit Kritik um?

Daniel: Jeder Mensch hat Schwachstellen und daher sollte man auch offen damit umgehen – in jeder Position. Je weiter man in der Karriereleiter nach oben steigt, desto seltener bekommt man ehrliches und offenes Feedback. Daher versuche ich offen mit Kritik umzugehen, denn sie gibt mir die Möglichkeit mich zu verbessern und zu lernen.

Caroline: Dem möchte ich zustimmen und ergänzen, dass Authentizität eine übergreifende Rolle für mich spielt. Wenn es zu einer Fehleinschätzung kommt oder ich einen Fehler mache, dann möchte ich dazu auch als geschäftsführende Direktorin stehen und Learnings daraus offen teilen. Ich möchte nahbar und verlässlich sein, in starken wie in schwachen Situationen.

 

Bei Hypoport machen wir mit flexiblen Arbeitszeiten und verschiedenen New Work Ansätzen schon sehr viel für ausgeglichenes Arbeiten. Wie wichtig ist euch eine gute Balance zwischen Job & Privatleben?

Daniel: Ich spreche gerne von einer Work-Life-Integration. Es geht für mich eher darum, Arbeit bzw. Freizeit effektiver zu nutzen. Arbeit soll im besten Fall nichts Schlechtes sein. Mir ist es wichtig, dass Menschen Leidenschaft in ihren Job bringen, aber auch wissen, wann sie freie Zeit brauchen, um Energie zu tanken. Diese Selbstverantwortung muss man spüren, um sich den Ausgleich zu schaffen.

Caroline: Das ist eine große persönliche Herausforderung für mich. Ich arbeite unheimlich gern für den Erfolg des Hypoport-Netzwerks. Vor allem die vergangenen Monate mit vielen Corona Einschränkungen, waren mit dem beruflichen Antrieb und in Verbindung mit dem Home-Schooling meiner beiden Söhne oftmals alles andere als leicht. Ich finde meinen Ausgleich mit dem SUP auf dem Wasser, beim Gärtnern zu Hause oder neuerdings auch in der Meditation. Bewusste Balance brauche ich auf jeden Fall. Außerdem lese ich viel, um mich inspirieren und „mitnehmen“ zu lassen. Ich brauche echte Bücher in der Hand, aktuell von Benedict Wells und Fränzi Kühne.

 

Zum Schluss: Die Hypoport hub in einem Wort?

Daniel: Synergien

Caroline: Entwicklung

 

Du willst mit uns mutig und eigenverantwortlich in die Zukunft gehen? Dann schau auf unserer Karriereseite vorbei und bewirb dich noch heute für einen Job in der Hypoport hub SE!

 

Über die Hypoport hub SE

Die Hypoport hub SE verbindet als eigenständiges Unternehmen die Corporate Functions für das Hypoport-Netzwerk unter einem Dach. Von Workplace Services über IT und People & Culture bis hin zu Finance und Marketing unterstützt die Hypoport hub SE die über 25 operativen Netzwerkunternehmen der Hypoport-Gruppe mit nutzerzentrierten Services und Produkten, damit sich diese auf ihr Core Business fokussieren können. 

Nice to know

Auch das Recruiting (People & Culture) gehört zu den Corporate Functions und ist in der Hypoport hub SE verankert. Die Kolleg*innen aus dem Kreis People & Culture unterstützen die Netzwerkunternehmen darin, die für sie passenden Talente zu finden. Die Netzwerkunternehmen profitieren von dieser Expertise und können sich so optimal auf ihr Core Business fokussieren.

 

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